Frauen und Karriere - wo wollen Sie eigentlich hin?

le-parc Frauen sagt man in ihrer Karriereplanung zu wenig Strategie nach.  Sie würden eher von ‘Zufall’ sprechen, wenn Sie auf ihren beruflichen Erfolg angesprochen werden.  Aus meinen Coaching Sitzungen mit Frauen kann ich durchaus bestätigen, dass STRATEGIE immer wieder ein Thema ist.  Meiner Erfahrung nach agieren Frauen  zu wenig zielorientiert. Wenn SIE nicht wissen, wo Sie hin wollen, kommen Sie nicht an. Was müssen Sie also tun um Ihr Ziel MIT SICHERHEIT zu erreichen?

Sie kennen ihr  Ziel genau
Sie treffen die Entscheidung, sich auf den Weg zu Ihrem Ziel zu machen
Sie bringen Geduld und Ausdauer und die ZIELstrebigkeit  auf, Ihren Weg immer weiterzugehen, egal was auf dem Weg passiert
Sie sind bereit, die Arbeit und Mühe (mit sich selbst) in Kauf zu nehmen

Diese vier Punkte sind die Grundlage und die entscheidenden Bedingungen, um in unserem Leben dorthin zu gelangen wo wir hinwollen.  Je klarer und je kompromißloser wir diese vier Punkte berücksichtigen um so schneller und leichter werden wir unsere Ziele erreichen.

Der Unterschied: Vision, Wünsche, Träume und Ziele

Grundvoraussetzung: Klare Ziele

Wie bereits beschrieben, besteht die Notwendigkeit, um motiviert und erfolgreich zu sein, in der Zielformulierung bzw. im Wissen und der Definition klarer Ziele. Denn nur mit zuvor definierten und wirklich motivierenden Zielen kann man auch „Etwas“ er–reichen und  erfolg-reich sein. Das scheint einzuleuchten. Doch, viele Mensche kennen das aus ureigenster Erfahrung, Ziele zu haben, bedeutet bei Weitem noch nicht, diese auch zu erreichen. 10 Pfund abnehmen, Umsatzzahlen erreichen oder eine bestimmte Position erreichen – ein paar Beispiele, Ziele, die für viele Menschen Erfolg und Glück bedeuten. Doch trotz des Wissens um das Ziel und des vermeintlichen Willens, dieses auch zu erreichen, stehen einige vor/an einem demotivierenden Ende (wann ist das eigentlich?) und müssen sich eingestehen, diesmal (wieder) keinen Erfolg gehabt zu haben. Was ist passiert? Vielen Menschen – und auch Unternehmern – ist die Handhabung einer erfolgsversprechenden Zieldefinition nicht wirklich bekannt. Oft werden Ziele zwar ins Auge gefasst, gedacht aber nicht schriftlich definiert.

Die schriftliche Definition ist eine Grundvoraussetzung Nummer eins. Gedanken sind nicht handfest. Sie schwirren durch unseren Kopf, sind mal da und mal wieder nicht, müssen oft anderen Dingen weichen und geraten so schnell in Vergessenheit. Niedergeschrieben stehen Ziele sichtbar, schwarz auf weiß vor uns. Egal, was uns am Tage und in den Wochen der Zielverfolgung auch beschäftigen wird. Sie sind klar definiert, „unumstößlich“ und – und das ist Grundvoraussetzung Nummer zwei – sie haben weitere schriftlich definierte Eckpunkte. Beginn der Umsetzung, Termin der Zielerreichung, Meilensteine auf dem Weg zum Erfolg und notwendige Resourcen und andere notwendige Voraussetzungen.

Stärken und wahre Motivatoren
„… den brennenden Wunsch, diese zu erreichen.“
Erfolgreich zu sein, Ziele zu erreichen, macht die nächste Gegebenheit zur Voraussetzung: Die Motivation.

Der Begriff Motivation hängt mit dem lateinischen Begriff „movere“, der soviel wie „bewegen“ bedeutet zusammen. Motive sind also Beweggründe, die uns antreiben, Dinge zu erreichen und diese kommen bestenfalls aus einem selbst. Man nennt dies auch die intrinsische Motivation. Die, die von innen kommt. Ein guter Vergleich ist hier ein Auto. Natürlich kann man es auch von außen antreiben, bewegen indem man schiebt. Doch das bedeutet eine unglaubliche Kraftanstrengung einer zusätzlichen Person, die von außen mit viel Kraft schiebt. Das raubt nicht nur der schiebenden Person die eigene Kraft sondern ist auch nicht der effektivste und stärkste Weg, ein Auto in Bewegung zu bringen.

Besser ist es hier, die Power auto-mobil von innen kommen zu lassen. Mit dem richtigen Treib-Stoff. So fährt das Auto von sich selbst heraus, besser, kontinuierlicher, länger, kraftvoller und die sonst zum Schieben benötigte Peron kann ihre Kraft für andere Dinge effektiver und sinnvoller aufwenden.

Was ist also die Essenz aus diesem anschaulichen Beispiel: Um eine Straße zu befahren, einen Weg zu beschreiten, bedarf es eigener Motive, Motivatoren, Antreiber und effektiv und sinnvoll einsetzbare Stärken, die uns auf dem Weg zum Ziel als kraftvolle Resourcen dienen.

Stellen Sie sich immer die Frage: was will ich wirklich? Was sind meine Antreiber? Was sind meine Motive? Wo sind meine wirklichen Stärken? Was sind meine Kompetenzen? Und wo sind möglicherweise fehlende Resourcen (andere wichtige Treibstoffe) die ich noch hinzufügen muss um weiter zu kommen auf dem Weg zum klar definierten Ziel.

Voranschreiten – um Stolpersteine und Bremser herum
Oftmals begegnen wir auf unserem Weg zum Ziel Dingen, Menschen und eigenen Glaubenssätzen, die unser Vorhaben schwächen, unseren Erfolg verringern und uns Umwege laufen lassen (wollen).

Bestimmte Glaubenssätze, die uns oftmals im Wege stehen, sind die Stolpersteine, deren Beseitigung auf der einen Seite in unserer ureigensten Macht stehen, denen wir aber aufgrund der anfänglichen Unsichtbarkeit erst einmal machtlos gegenüber stehen.

Glaubenssätze sind die Sätze und Worte, die sich uns aufgrund einer je nach Alter mehr oder weniger langen Geschichte in unser Unterbewusstsein eingebrannt haben und dort – sagen wir es mal salopp – ihr Unwesen treiben. Ein paar Beispiele zum besseren Verständnis: Sätze wie „das klappt ja eh nicht“ „ich kann das nicht“ „die anderen sind schuld“ (und haben somit die Macht über mein Handeln) usw. Jeder von uns kennt diese Einredungen, die man meist aus der Kindheit in das Erwachsenenleben übernommen hat. Doch diesen Glaubenssätzen erst einmal auf die Spur gekommen, kann man diesen erfolgreich entgegentreten und ihnen die bremsende Macht nehmen.

Neben den eigenen Glaubenssätzen gibt es jedoch auch Steine, die einem auf dem Weg zum Ziel im Weg liegen und die es gilt ebenfalls auszuräumen oder sie zumindest zu umlaufen ohne lange aufgehalten zu werden.

Hierzu zählen neben eigenen Schwächen auch Neider, die einem den Erfolg nicht gönnen oder Angst um ihr Stück des Kuchens haben. Sie versuchen alles, um einen die Suppe zu versalzen. Ob im persönlichen Umfeld, im Unternehmen oder allgemein im wirtschaftlichen Umfeld. Durch pessimistische und gewollt demotivierende oder kontraproduktive Einstellungen und Äußerungen versuchen Sie einen am erfolgreichen Handeln zu hindern und daran zu hindern in erfolgreichen Situationen souverän zu agieren. Lassen Sie sich hierdurch nicht beirren. Treten Sie diesen Leuten und Situationen ruhig und freundlich gegenüber.

Stéphane Etrillard, bekannter und gefragter Kommunikationsexperte und Managementberater, schreibt hierzu in seinem neuesten Werk „Gekonnt gekontert – Souverän, schlagfertig und fair in jeder Situation“: „Wir befinden uns […] in der rauen Wirklichkeit des Geschäftslebens und dort weht auch einmal ein kalter, harter Wind. […] hier wirkt die Strategie des „Wind aus den Segeln nehmen“ hervorragend. Schenken Sie Ihrem vermeintlichen Gegenüber doch einfach einmal ein Lächeln, denn das ist immer noch die beste Möglichkeit, ihm „die Zähne zu zeigen“.

So nehmen Sie Ihm nicht nur den Wind aus den Segeln, sondern gehen positiv und ohne Scherbenhaufen gestärkt aus der Situation hervor. Eine der sinnvollsten und besten Möglichkeiten.

Stromschnellen - Herausforderungen dankbar annehmen
Auch andere Probleme verlieren, wenn man sie erst einmal erkannt hat durch ihre Enttarnung selbst an ihrer Hartnäckigkeit. Für jedes Problem gibt es eine Lösung. Man muss es nur als solches erkennen. Das klingt einfach. Ist es auch! Fragen Sie sich: Was oder wer steht mir im Weg auf dem Weg zur erfolgreichen Erreichung meiner gesteckten Ziele? Wo sehe ich Probleme? Wie kann ich diese lösen oder erfolgreich und ohne zu stolpern umgehen? Das gilt gleichsam für Menschen und Unternehmen.

Wichtig ist es ebenfalls, Schwachstellen nicht nur gekonnt zu umgehen, sondern auch, aus Fehlern zu lernen. Nehmen Sie Ihre gemachten Fehler dankbar! an. Lassen Sie sich hierdurch auf keinen Fall aufhalten. Schreiten Sie voran. Es gibt keinen natürlichen Weg ohne Steine. Sie gehören dazu. Aus Fehlern lernt man. Das ist zwar schmerzhaft aber wahr. Über Dinge, die gut und mühelos laufen, machen wir uns selten tiefgreifende Gedanken. Dinge, die uns aber herausfordern, treiben uns an in unserer Entwicklung. Ich vergleiche das auch gerne mit Stromschnellen. Betrachten Sie sich diese. Sie liegen im Fahrwasser. Und anstatt den Fluss aufzuhalten beschleunigen Sie das Wasser und geben zusätzliche Energie.

Wichtig ist immer, dass Sie Ihr Ziel klar vor Augen haben. Als Bild, als Vision und das gute Gefühl tief in sich wecken und entwickeln, also spüren, wie es sich anfühlt, wenn Sie am Ziel angekommen sind. Dann kann Sie auch nichts aufhalten. Sie können nur dabei lernen und gewinnen.

Entwicklungen vorantreiben
Einen Weg beschreiten zu können, bedeutet auch, sich stets weiter zu entwickeln, erkannte Stärken auszubauen und Lücken zu schließen. Ohne Entwicklung kann es kein Voranschreiten geben. Wer sich nicht weiterentwickelt wird zwangsläufig auf der Strecke bleiben. Es gibt immer Dinge, die sich um uns herum und die sich in uns verändern und die es gilt zu erkennen und voran zu treiben. Ob im fachlichen oder im persönlichen Bereich. Hinterfragen Sie stets sich und Ihre Situation. Öffnen Sie die Augen für Zusammenhänge und Dinge, die um Sie herum geschehen. Erkennen Sie Entwicklungen und Potentiale und setzen Sie diese auf dem Weg zum Ziel ein und um. Und überholen Sie durch Weitsicht und Entwicklung anstatt überholt zu werden. Fragen Sie sich, ob das was Sie tun, Sie auch an Ihr Ziel bringen wird, ob sich Dinge, die gestern noch galten, heute noch gelten. Stellen Sie sich immer die entscheidende und wichtige Frage: Tue ich wirklich noch das, was mich meinem Ziel erfolgreich näher bringt? Und was kann ich (stattdessen) tun, was wirklich Sinn hat?

Visualisieren Sie Ihr Ziel

Neurobiologisch ist bewiesen, dass unser Gehirn besser mit Bildern arbeiten kann, als mit Sprache. Visualisieren Sie also Ihr Ziel: drehen Sie Ihren eigenen kleinen Film vor Ihrem inneren Auge. Sie haben es geschafft, wenn Sie 3 Minuten lang mit geschlossenen Augen diesen - IHREN - Film sehen können. Dieser Film macht Ihnen ein gutes Gefühl, er gibt Ihnen Kraft und Stärke für die Umsetzung.

Datum: Freitag, 28. Mai 2010 10:48
Themengebiet: Allgemein, Coaching/ Mentoring, Workshop/ Seminar Trackback: Trackback-URL
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